"Kinder bereichern das Leben", heißt es - aber bis Sie auf diese Erfahrung zurückblicken können, geschieht einiges in Ihrem Leben, das es bewusst zu erleben und manchmal auch zu meistern gilt.
Wenn Sie an Ihre eigene Kindheit zurückdenken, haben Sie Ihre Erziehung und die Beziehung zu Ihrem Vater vielleicht als hilfreich und unterstützend, als deprimierend und blockierend oder als zwiespältig und emotional aufgeladen erlebt. Wenn Sie heute selbst Vater sind oder es bald werden, gibt es manche Erfahrung, die Sie weitergeben möchten, und manche eigene Belastung, die Sie von Ihrem Kind fernhalten wollen. Damit dies gelingen kann, um Ihr Kind so gut wie möglich durch sein Leben zu begleiten, sollten Sie nicht passiv am Rande stehen, sondern ihre Vaterschaft aktiv gestalten: durch Wissensaneignung über die kindlichen Bedürfnisse in seinen Lebensphasen, durch Erfahrungsaustausch mit z. B. anderen Vätern, durch Einholen von fachlicher Hilfe in Zweifelsfällen.
Sich von Anfang an - gemeinsam mit der Partnerin, aber auch ohne ihre "Anleitung" - für sein Kind zu engagieren, ist mehr als Erziehung: Das ist aktive Vaterschaft! Während viele mit Erziehung vor allem verbinden, dass ein Kind "die richtigen Dinge zur rechten Zeit" lernt, sich körperlich, geistig, seelisch und moralisch gut entwickelt, fordert die aktive Vaterschaft darüber hinaus heute dazu auf, zeitlich und emotional präsenter für Ihr Kind da zu sein als Ihr Vater es vielleicht war - und nicht nur darüber zu wachen, ob Erziehungsziele (von anderen) auch umgesetzt werden.
Wie mehr aktive Vaterschaft gelingen kann, darüber informieren Sie dieses Portal und die angegebenen weiteren Quellen.
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Foto: Georg Quartier
Das Bild enstammt dem Fotowettbewerb "vaterKINDbilder" der Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen